Culture eats Strategy for Breakfast

“Culture eats Strategy for Breakfast” is a quote that is often attributed to Peter F. Drucker, but was apparently coined by Ford’s Mark Fields. Whoever said it, both have plenty of business acumen to take some credit for the thought behind it. There statement has lot of truth in it, looking into corporate structures.

With the arrival of digitalisation it is more true than ever before. All verticals struggle with fundamentally changing markets, forcing them to innovate in technology and services, and strive for new business models. In this environment it is crucial to embrace change, which enterprise culture often outright rejects.

Change Management has been a topic in management and HR for many years, and never has been so fundamental to organisational success as it is nowadays. Technology is converging at a breathtaking pace. The Internet of Things, as an example, requires electrical & mechanical engineers to cooperate with computer scientists and data analysts to produce a product a usability engineer designed jointly with a designer. Fundamentally different schools of though define the success of a product, and even consumer and enterprise grade of products converge in their appearance.

At the same time, the technologic ecosystem has outgrown individual organisations capabilities. Partnerships with technology vendors require management while intellectual property needs defence at the same time.

Organisations develop anti-patterns like “Silo Thinking” or “Not invented here” syndrome. While these cultural behaviours are tolerable in less dynamic situations, their effect can quickly go out of bounds and create a substantial counterforce to any change infused through external factors.

Embracing an open ecosystem and building on technologies developed outside the own organisation are fundamental to innovation. This open mindset is a prerequisite for any change into agility. Any strategy aiming for change ignoring these behaviours will be eaten by this exact culture. For breakfast.

Digitalisierung – Die den Code der Welt von morgen schreiben

Welche Verantwortung tragen Softwareentwickler für die gesellschaftlichen Veränderungen, die sie vorantreiben? Die Antwort ist komplexer, als es der Mythos vom Programmierer als Rockstar erscheinen lässt.

Auch die SĂĽddeutsche greift das Thema der moralischen Verantwortung von Programmierern auf. Teil des Problems ist, dass die Profession – der Wahrnehmung des Authors nach jedenfalls – als rein technische Tätigkeit wahrgenommen wird. Vergleichbar des Berufs eines Maurers und weniger der eines Architekten oder Bauingenieurs.

Tatsächlich versetzt die Digitalisierung aber jeden in die Position, mit äusserst abstrahierten Programmiersprachen, die teilweise mehr schon menschlicher Sprache ähneln, einen Beitrag zur weiteren Digitalisierung zu leisten. Webservices oder Chatbots zu programmieren ist mit detaillierten Anleitungen einfach zu erlernen und Schritt für Schritt auch dem Laien nachvollziehbar. Viele der zu Betrieb notwendigen Services sind kostenfrei erhältlich.

Es gibt gewissermaßen keine Einstiegs-Hürde. Weder in der Ausbildung noch finanziell. Diese technische Ermächtigung der Gesellschaft und die Lücke in der Wahrnehmung ist zu einem erheblichen Teil auch der Demographie geschuldet, so finden sich unter Digital Natives kaum über 40-Jährige.  Genauso wie sich unter Konzernlenkern kaum unter 40-Jährige finden.

Und so ist die Tätigkeit des Programmierens nicht länger dem Programmierer – mit einem Diplom von 1995 – vorbehalten, sondern in der Breite der Gesellschaft angekommen. Phänomene wie 4Chan oder Anonymous entstehen aus dieser technischen Möglichkeit, entkoppelt von moralischen Richtlinien. Dort werden Beiträge erzeugt, die tatsächlich ethische und moralische Fragestellungen aufwerfen.

Es werden nicht Regeln von heute sein, die das Zusammenspiel der Gesellschaft in Zukunft regelt, die kommende Generation wird im Internet neue Regeln fĂĽr den Umgang miteinander finden.

Source: Digitalisierung – Die den Code der Welt von morgen schreiben

KundenwĂĽnsche

Wenn die Rede von Digitalisierung ist, wird häufig betont, wie wichtig die Fokussierung auf den Kunden und seine Wünsche ist. Schlimm genug, dass dafür erst eine Digitalisierung stattfinden muss, wird das Credo auch meistens missverstanden.

Digitalisierung erlaubt es, ein Angebot zu schaffen, das so flexibel ist, sich den KundenwĂĽnschen anzupassen. Es ist die Aufgabe des Unternehmens, vornehmlich mittels Marketing, Kommunikation und Vertrieb, den Kunden mitzuteilen, welche WĂĽnsche es mit seinem Angebot befriedigen kann.

Und tatsächlich wir der Kunde dann stolz mit Informationen zu Neuerungen im Portfolio ĂĽberschĂĽttet – und erzeugt damit vorrangig Verwirrung beim potentiellen Käufer.

“Tut mir Leid, ohne weitere Angaben kann ich Ihnen kein Angebot machen.” ist in dieser Situation die schlechteste Antwort, die ein Vetriebs-Mitarbeiter geben kann. Dem Kunden ist mit einem konstruktiven Ansatz besser geholfen, ein Hinweis auf die fehlenden Angaben bringt beide Seiten weiter. Eine Gegenfrage “Können Sie mir noch sagen, wieviele Server Sie managen wollen?”, oder “Wieviele Daten möchten Sie mit unserer Software verarbeiten?” schlieĂźt ein Geschäft ab.

Das ist auch ausserhalb der IT so, im allgemeinen bei allen erklärungsbedürftigen Produkten. Der Anlass zu diesem Gedanken ist eine Erfahrung aus dem Fintech Sektor. Dort bestehen Produkte nahezu vollständig aus veränderbaren Parametern.

Mit Digitalisierung hat das alles nichts zu tun, die Digitalisierung kann ein Produkt dem Kunden lediglich einfacher machen und dem Vetrieb die Kundenorientierung zurĂĽckbringen.

Dogmen gegen die Digitalisierung

Sowohl in HR Strategieguides warnen Organisationen aktiv davor, wie auch in Karriereratgebern jeder Suchende davor gewarnt wird. Wenn “Dinge schon immer so gemacht werden”, meinen beide Parteien, ist etwas faul, weil eine Organisation sich damit der Konstante des Wandels verschlieĂźt. Und natĂĽrlich ist der Ratschlag sofort nachvollziehbar, es ist mittlerweile eine Allgemein-Weisheit, dass Wechsel und Veränderung gut sind, positives Klima fĂĽr Innovation erlauben und fĂĽr frischen Wind sorgen. Continue reading “Dogmen gegen die Digitalisierung”

Das Dilemma mit der Digitalisierung

Nun ist es  ja so, daĂź Digitalisierung seit Monaten, wenn nicht Jahren in aller Industrie-Munde ist. Man muss sich verändern, um den Konzernen aus USA, im speziellen dem Silicon Valley, mit Ihren neuartigen Geschäftsmodellen Schritt zu halten. Die Cloud ist der vermeintliche Treiber fĂĽr diese veränderte Geschäftskultur, die eine nicht einzuholende Geschwindigkeit ermöglicht. Continue reading “Das Dilemma mit der Digitalisierung”