Atos Origin schafft e-Mail in 3 Jahren ab.

Ambitioniert. Unterst├╝tzenswert. Aber: (aus der Mitteilung)

  • 2010 : Corporate users receive 200 mails per day, 18% of which is spam
    Ob in solchen Untersuchungen ber├╝cksichtigt worden ist, wie vielen Mails lediglich “FYI” oder als CC versendet wurden? Die Mailbox des Autors beinhaltet bestimmt mehr als 60% solcher Mails. Viele Kollegen denken, es w├Ąre richtig, m├Âglichst viele andere Kollegen m├Âglichst fr├╝h zu informieren.
  • Middle managers spend more than 25% of their time searching for information
    Das ist sogar f├╝r jemanden nachvollziehbar, der nicht im Middle Management von Atos Origin oder sogar einer anderen (IT) Firma arbeitet. Vor dem Hintergrund, dass 18% Spam und (gesch├Ątzt) 60% lediglich zur Kenntnisnahme sind, sind 25% der Arbeitszeit vermutlich noch optimistisch.
  • Online social networking is now more popular than email and search
    Der Zusammenhang von e-Mail zu dieser Feststellung erschliesst sich nicht ohne weiteres. Das Soziale Netzwerke popul├Ąr sind, l├Ąsst sich nicht leugnen. In der Realit├Ąt gl├Ąnzen Social Networks aber haupts├Ąchlich dadurch, dass man Zeit in Ihnen verschwenden kann. Nat├╝rlich sind “Timelines” wie man Sie von Twitter oder Facebook kennt ├╝bersichtlich und jeder kann abonnieren, was f├╝r Ihn interessant ist. Ob der Anteil n├╝tzlicher Information damit steigt und das Verh├Ąltnis von Ham zu Spam – der ja trotzdem transportiert wird – sich verbessert wird sich erst zeigen.

Die Pressemitteilung von Atos Origin ist hier nachzulesen: http://www.atosorigin.com/en-us/Newsroom/en-us/Press_Releases/2011/2011_02_07_01.htm

├ťbrigens: Die Telekom hat Ihren Mitarbeitern bereits letztes Jahr Sendepause au├čerhalb der Arbeitszeit und am Wochenende verordnet. Seit Juli 2010 soll dort die Benutzung von Blackberrys untersagt sein. Leider war keine Mitteilung zu finden, wie sich diese Ma├čnahme entwickelt hat: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,708104,00.html

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