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No more cubes?

Der Begriff, oder Anspruch, existiert schon sehr lange in meinem Umfeld. Zu Zeiten meines Informatikstudiums, und das ist leider schon viel zu lange her, hat die Demoszene sich gerade von den Crackern mit Ihrer Intros als Werbung emanzipieren können. Mit der zunehmenden Verbreitung von PCs hat sich das schreiben von Demos als eigenständige Kunstform etablieren können. PC Hardware war damals noch nicht leistungsfähiger, aber schon deutlich flexibler als die vorhergehenden Amigas oder C64. Erst durch die breite Verfügbarkeit von 3D Beschleuniger-Karten Anfang der 2000er nahm die Popularität der Szene zu. Um Limits festzusetzen, an denen man sich Messen kann, hat eine Selbstbeschränkung auf 4k oder 64 Festplattenplatz sich durchgesetzt. Allerdings haben sich erste Versuche mit 3D Szenen häufig nur in Würfeln manifestierte, die einfachste Geometrische Form. Der Würfel war ein Innbegriff für einfache Grafik-Effekte, ohne Aufwand oder Anspruch. Keine Würfel für Effekte zu benutzen war das Ziel der Elite der Szene und so hat sich der Name dieser Domain schon vor vielen Jahren entwickelt. No More Cubes sollte den Anspruch artikulieren, mehr und neueres zu wollen als das, was alle anderen auch machen.

No more Cubes bedeutet aber zwischenzeitlich auch noch etwas geringfügig anderes. Zum einen gab es da die Firma, für die ich kurz nach der Kunst-Phase mit den Demos gearbeitet habe. Diese hatte tatsächlich den Begriff Cube im Namen. In dem Fall eine Repräsentation des einfachsten 3Dimensionalen Gebildes das man sich in der IT vorstellen kann. “Computer und Beratung” als Akronym ergaben diesen Würfel. Und so vertrieb man dort Software und Hardware mit sehr vorhersagbaren Ansprüchen, Sicherheitssoftware wird mit Angst vertreiben statt einen Mehrwert darstellen zu wollen. No more war die Reaktion darüber, mit Kunden lediglich über die nächste unvermeidbare Vireninfektion oder die Notwendigkeit professioneller Firewalls an DSL Leitungen sprechen zu müssen. Es gibt kreativere Wege Software, zumal sichere Software herzustellen.

Worum es hier eigentlich geht.

An sich stellt sich häufig die Frage, warum man überhaupt etwas ins Internet schreibt. Und gleich im Anschluss stellt sich die Frage, wie viel man im Internet von sich preisgeben will. Meine Ansicht zu dem Thema ist, dass ich Dinge ins Internet schreibe, weil ich Sie für so interessant halte, dass man sie mit dem geneigten Rest der Welt teilen muss. Schließlich ziehe ich auch viel Hilfe aus Seiten die Leute betreiben, die genauso denken wie ich. Es gelingt mir dabei allerdings nur selten, Themen zu teilen oder gar zu besprechen, die nicht an anderer Stelle schon mit mehr Tiefe und schöneren Details  auseinandergesetzt wurden.

Worum es hier nicht geht.

Die Themen drehen sich daher ausschließlich um Dinge, die ich Interessant finde. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass ich mich nicht für andere Dinge interessiere. Es bedeutet lediglich, dass Themen, die sich hier oder in meinen anderen Online-Präsenzen und Projekten nicht finden, meiner Ansicht nach nicht teilenswert sind. Hauptsächlich weil ich zwischen professionellem und privatem unterscheide. Und gerade das private ist meins und geht niemanden außer mir etwas an. Trotzdem finden manchmal Themen Ihren Weg in dieses Blog, die sich so nicht ganz verordnen lassen, das sind dann Nachrichten von allgemeinem Interesse.

Worum es hier wirklich geht.

Nach der groben Inhaltlichen Auseinandersetzung will ich Nägel mit Köpfen machen. Die Dinge, mit denen ich mich auseinandersetze sind für mich hauptsächlich beruflich interessant. In meiner Tätigkeit als Servicemanager für einen Internetkonzern sind meine Aufgaben vielfältig, drehen sich aber fast immer um (Internet-)Technologie. Wenn nicht, dann geht es um Projekte, Organisation und Struktur. In eben jenem Umfeld. Konkret ist das kaum zu fassen, aber folgendes lässt sich sicher dazu zählen:

WordPress, Drupal, PHP, Python, Perl, C, C++, Java, Android, Internet, Kultur, Recht, Gesellschaft, Sicherheit, Privacy, CISSP, iptables, Linux, Astaro, Phion, Barracuda, DNS, http, TCP/IP, UDP, IPv6, Firewalls, SMTP, Anti Spam, Anti Virus, Squid, Varnish, Caching, HTML, CSS, Best Practices, Compliance, GRC, Speed, Performance, User Experience, MBA, Executive, Strategy, Statistics, Research Methods, Finance, Cloud, Virtualization, Application Delivery, Demoszene, Demoscene, Animation, Visualization, Acceleration, Globalization, Remote Access, Telecommuting, SIP, IPSec, OpenVPN, SSL, SSH, Encryption, Storage, AWS, AppEngine, PaaS, SaaS, IaaS, Freifunk, e-Commerce, Javascript, Piwik, Tracking, Analysis, Analytics, Google, Facebook, Apple, Macintosh, Microsoft, Oracle, managed networks, autonomous networks, OSPF, OLSR, RIP, IS-IS, BGP, b.a.t.m.a.n., compression, de-duplication, flow control, congestion handling, CDN, content delivery, DDoS Protection.

Aus einem vergangenen Projekt kommt noch dazu, dass ich gerne koche und Rezepte ausprobiere. Nachdem das Ergebnis nicht mehr an anderer Stelle publiziert wird, tauchen hier auch Bilder von Essen auf.

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